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GUARD, der Checkout-Check: eine Browser-Erweiterung, die zeigt, was sich ändert

Im Bestellvorgang passieren die Dinge, die den Endpreis verändern. Versandkosten erscheinen erst im letzten Schritt. Die Lieferzeit verschiebt sich zwischen Warenkorb und Kasse. Ein kostenpflichtiges Extra ist bereits angekreuzt, ohne dass Sie es angetippt haben. Unter dem Warenkorb läuft ein Countdown, der beim Neuladen von vorn beginnt. GUARD ist eine kostenlose Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox und Safari, die mitschreibt, was auf der Seite steht, und Ihnen den Unterschied zwischen zwei Schritten zeigt.

GUARD arbeitet unabhängig vom Shopsystem. Ob Shopware, Shopify, WooCommerce oder Magento, die Erweiterung beobachtet direkt im Browser und zeigt, was sich zwischen zwei Schritten ändert, ohne das System dahinter zu bewerten.

Genauso wichtig ist, was GUARD nicht tut. GUARD bewertet nichts. Es behauptet nirgends, dass ein Shop unseriös ist, dass ein Angebot rechtswidrig wäre oder dass ein Kauf sicher ist. Die Erweiterung beschreibt Beobachtungen der sichtbaren Seite und nennt sie Hinweise. Alles bleibt im Browser, es gibt keinen Server, kein Konto und keine Übertragung.

  • Zeigt, was sich zwischen zwei Schritten eines Einkaufs geändert hat.
  • Erkennt neu erschienene Versandkosten, geänderte Lieferzeiten und gestiegene Gesamtpreise.
  • Weist auf vorausgewählte kostenpflichtige Zusatzoptionen hin.
  • Funktioniert unabhängig vom Shopsystem, ob Shopware, Shopify, WooCommerce oder Magento.
  • Hält den ganzen Weg fest, von der Produktseite bis zur Bestellbestätigung.
  • Kostet nichts, verlangt kein Konto und überträgt keine Daten.

Was zeigt GUARD im Checkout und was tut es bewusst nicht?

GUARD hält fest, was auf der Seite steht, und zeigt die Unterschiede zwischen zwei Schritten eines Bestellvorgangs: Versandkosten, die später auftauchen, eine Lieferzeit, die sich verschiebt, ein Gesamtpreis, der steigt, und vorausgewählte kostenpflichtige Zusatzoptionen. Zusätzlich hält GUARD den Wortlaut fest, mit dem eine Seite Dringlichkeit erzeugt.

Genauso wichtig ist, was GUARD nicht tut. GUARD prüft keine Shops, erkennt keine Betrugsabsicht, bewertet keine Rechtmäßigkeit und prüft keine Verbindung. Ein Muster, das auf einer Seite sichtbar ist, ist ein Muster und kein Nachweis. Deshalb nennt GUARD Hinweise und nicht Urteile.

Diese Zurückhaltung ist keine Schwäche. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass ein solches Werkzeug überhaupt ehrlich betrieben werden kann.

Was GUARD im Checkout zeigt

Preise

Versandkosten, die später auftauchen

Im Warenkorb steht ein Preis, in der Kasse kommt der Versand dazu. GUARD hält beide Werte fest und benennt die Differenz, sobald Versandkosten zum ersten Mal erscheinen.

Termine

Eine Lieferzeit, die sich verschiebt

Manche Shops zeigen im Warenkorb einen früheren Termin als im letzten Schritt. GUARD vergleicht die Angaben und zeigt, wenn sich der genannte Zeitraum ändert.

Extras

Vorausgewählte Zusatzoptionen

Ein Häkchen in einem Kästchen ist eine Eigenschaft des Angebots, keine Eingabe von Ihnen. GUARD zeigt, wenn ein kostenpflichtiges Extra bereits aktiviert ist.

Überblick

Der Weg insgesamt

GUARD begleitet nicht nur die aktuelle Seite, sondern ordnet Ihren Einkauf in Schritte ein: Produktseite, Warenkorb, Kasse, Bestellung.

So sieht GUARD im Browser aus

Was GUARD bewusst nicht tut

Dieser Abschnitt ist der wichtigste auf der Seite, weil er den Unterschied zu Werkzeugen beschreibt, die mehr versprechen, als sie halten können.

GUARD prüft keine Shops, es erkennt keine Betrugsabsicht, es bewertet keine Rechtmäßigkeit, es prüft keine Verbindung und es liest keine Eingaben. Ob eine Preisangabe korrekt ist, ob eine Widerrufsbelehrung vollständig ist oder ob eine Klausel zulässig ist, kann eine Software nicht entscheiden. GUARD gibt deshalb auch keine Auskunft darüber und ersetzt keine Rechtsberatung.

  • GUARD prüft keine Shops.
  • GUARD erkennt keine Betrugsabsicht.
  • GUARD bewertet keine Rechtmäßigkeit.
  • GUARD prüft keine Verbindung.
  • GUARD liest keine Eingaben.

Wie GUARD technisch arbeitet

GUARD ist eine Erweiterung nach Manifest V3 und läuft damit auf dem aktuellen Standard von Chrome, Edge, Firefox und Safari. Der Hintergrundteil läuft als Service Worker und startet nur, wenn er gebraucht wird. Ein Content Script wird in die geöffnete Seite eingesetzt und liest den sichtbaren Text sowie die strukturierten Daten, die eine Seite über Produkte und Preise bereitstellt.

Aus dem gelesenen Inhalt entsteht ein Zustand: Preis, Währung, Versandkosten, Lieferzeit, Zusatzoptionen, Verfügbarkeit und die Beschriftung der Bestellschaltfläche. Diesen Zustand speichert GUARD lokal im Browserprofil. Beim nächsten Schritt liest die Erweiterung erneut und vergleicht. Jede Meldung, die Sie sehen, geht auf genau diesen Vergleich zurück.

Ein weiterer Punkt ist der Verzicht auf alles Netzwerkgebundene. GUARD lädt und führt keinen Ferncode aus, alle Bestandteile liegen im Paket. Nachprüfbar ist das im ausgelieferten Bundle: eval, new Function und document.write kommen darin nicht vor.

Welche Daten GUARD verarbeitet und was es niemals liest

Diese Felder werden erkannt und übersprungen, bevor irgendetwas anderes mit ihnen geschieht. Sie werden nicht gelesen, nicht gespeichert und nicht übertragen: Passwörter, Karten- und Kontonummern sowie Prüfziffern, IBAN und Kontodaten, Anmelde- und Sitzungstoken, Einmalcodes und Zwei-Faktor-Codes sowie Ausweis- und Sozialversicherungsnummern.

Zahlungs-Iframes betritt GUARD nicht, sie werden ausgeklammert. In Eingabefelder schreibt GUARD keinen Wert. Gespeichert werden nur erkannte Werte für den Vergleich, die lokale Bestellhistorie mit Händler, Datum, Betrag und Adresse sowie Ihre Einstellung zur Darstellung. Alles liegt in storage.local, also im lokalen Speicher des Browsers für Erweiterungen. Dieser Speicher wird nicht über das Gerät hinaus synchronisiert und ist für die aufgerufene Website nicht lesbar.

Installieren auf Chrome, Firefox und Safari

  1. Chrome und Edge: Installation über den Chrome Web Store, das Symbol erscheint in der Werkzeugleiste.
  2. Beim ersten erkennbaren Bestellvorgang meldet sich GUARD mit einem Hinweis, ab dann läuft die Beobachtung still mit.
  3. Firefox: Installation über addons.mozilla.org, mit Angabe zur Datenerhebung.
  4. Safari: Installation als App über den App Store, danach einmal in den Safari-Einstellungen aktivieren.
  5. Jederzeit aufhören: Sitzung zurücksetzen, Bestellhistorie löschen oder die Erweiterung entfernen.

Für wen GUARD gedacht ist

  • Für Menschen, die regelmäßig online einkaufen und wissen wollen, was sich zwischen zwei Schritten verändert hat.
  • Kein Werkzeug für Rechtsberatung, kein Bewertungsportal und kein Vergleichsdienst.
  • Nützlich bei Bestellungen mit mehreren Artikeln und Lieferungen ins Ausland.
  • Nützlich bei Shops mit vielen Zusatzoptionen und Angeboten, die mit Zeitdruck arbeiten.
  • Eine technische Ergänzung zum Thema Dark Patterns, ohne Bewertung.

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Häufige Fragen zu GUARD

Ja. Die Erweiterung ist kostenlos und verlangt kein Konto. Es gibt keine Bezahlversion, keine Werbung und keine Zählung von Aufrufen.

Nein. GUARD stellt nicht fest, ob ein Händler oder ein Angebot unseriös ist. Seriosität ist keine Eigenschaft, die sich aus dem sichtbaren Seiteninhalt ableiten lässt.

Nein. Es gibt keinen Server, kein Konto und keine Analyse. Erkannte Werte, die lokale Bestellhistorie und Ihre Darstellungseinstellung liegen im lokalen Speicher des Browsers und verlassen das Gerät nicht.

Nein. Solche Felder werden erkannt und übersprungen, bevor die Erweiterung sie liest. Zahlungs-Iframes betritt GUARD nicht.

Weil vor dem Laden einer Seite nicht erkennbar ist, ob sie ein Bestellvorgang ist. Die Erkennung beruht auf Merkmalen im Dokument, etwa strukturierten Produktdaten und der Beschriftung der Bestellschaltfläche.

Ja. GUARD beobachtet im Browser und arbeitet unabhängig vom Shopsystem, egal ob Shopware, Shopify, WooCommerce oder Magento. Die Erkennung beruht auf Merkmalen im Dokument, nicht auf der jeweiligen Shop-Software.

Auf Chrome und Edge, auf Firefox und auf Safari. Alle Fassungen nach Manifest V3. Bei Safari wird die Erweiterung als App ausgeliefert.

Ja. Die laufende Sitzung setzen Sie im Panel zurück, die Bestellhistorie löschen Sie über das Symbol der Erweiterung. Beim Deinstallieren entfernt der Browser den lokalen Speicher vollständig.

Nein. GUARD beschreibt, was auf einer Seite steht, und trifft keine rechtliche Aussage. Für eine verbindliche Einschätzung ist eine Verbraucherzentrale oder eine Rechtsberatung zuständig.

Ihren Einkauf im Blick behalten

Installieren Sie GUARD kostenlos im Store für Ihren Browser. Wenn Sie weitergehende Fragen haben, etwa zur Entwicklung einer eigenen Browser-Erweiterung, melden Sie sich gerne. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

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